Archiv 2013

Am Montag, den 16.12.2013 fand in den letzten beiden Schulstunden eine Weihnachtsfeier für alle Klassen der gemeinsamen Orientierungsstufe statt. Beim offenen Singen erklangen dabei in der Pausenhalle traditionelle und moderne sowie englischsprachige Weihnachtslieder, die vom neu gegründeten Schulorchester unter der Leitung von Frau Catrin Stecker begleitet wurden.
Aufgelockert wurde das Programm durch Beiträge einzelner Klassen wie z.B. durch Theodor Fontanes „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ als Theaterspiel, den Sketsch „Weihnachten verkehrt“, Gedichte und einen Weihnachtstanz.
Für das leibliche Wohl sorgte das von Frau Brigitte Richter-Weber organisierte Catering der 9er-Klassen, die Weihnachtspunsch und Waffeln anboten.

Medienpravention 800Soziale Netzwerke wie „Facebook“ oder „Wer-Kennt-Wen“ sind schon jetzt nicht mehr aus dem Leben vieler SchülerInnen wegzudenken. Ein Profil bei solch einer Community macht es leicht, schon bestehende Kontakte zu halten oder neue Kontakte zu knüpfen. Außerdem sind soziale Netzwerke zur Organisation von Privatleben hilfreich. „Facebook“, das nach amerikanischem Vorbild in Deutschland eingeführt wurde, ist Marktführer und sehr beliebt vor allem bei jungen Leuten.

Gefahren unterschätzt und Anforderungen sozialer Netzwerke

„Trotz der vielen Vorteile werden die Gefahren von virtuellen Profilen unterschätzt“, warnt Schulsozialarbeiterin Silke Halfen. „Es sind nicht nur die Daten, die von den Netzwerken unbefugt erhoben und verbreitet werden, sondern gerade auch die Infos, die die SchülerInnen selbst teilweise unbewusst öffentlich machen.“

Nutzung von sozialen Netzwerken durch Arbeitgeber

Aus oben genannten Gründen fand im Rahmen der Medienprävention an der Realschule Plus Prüm eine Veranstaltung zum Thema „Risiken Sozialer Netzwerke“ statt. Als Referentin für alle sechsten Klassen konnte Frau Ursula Albrecht von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gewonnen werden. Theoretisch und praktisch sind die SchülerInnen in dem eineinhalbstündigen Workshop über den Umgang mit Smartphones und Sozialen Netzwerken geschult worden. Konkret ist besprochen worden, welche allgemeinen Daten und vor allem welche personenbezogenen Daten von den Nutzern angegeben werden. Es sollte immer darauf geachtet werden:

  • dass nicht der richtige Name verwendet wird, sondern ein Nickname
  • dass keine Kontaktdaten (Anschrift, Telefonnummer, …) verwendet werden
  • dass keine Trink- und Partybilder hochgeladen
  • dass das Profil nicht für alle sichtbar ist und darauf, was für alle und was nur für Freunde sichtbar sein soll
  • sollte jemand Opfer von Cyber-Mobbing werden, dies unverzüglich dem Portalbetreiber zu melden, so dass sich dieser um die Sache kümmern kann

Tipps für Nutzer

All diejenigen, die von sozialen Netzwerken Gebrauch machen, sollten sich auf ihr gesundes Misstrauen vor allem bei Freundschaftsanfragen verlassen. Auch ist es ratsam, die Privatsphäre-Einstellungen einzuschränken und sparsam zu veröffentlichen. Es ist gefährlich, Daten von sich ins Internet zu stellen, da die Informationen auf unbestimmte Zeit vorhanden sind und somit auch missbraucht werden können.Weitere Informationen und Flyer zum Thema „Soziale Netzwerke“ sind bei der Schulsozialarbeiterin, Frau Halfen unter der 06551/9556-0 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhältlich.

Gibt es selbständig denkende Roboter, die wirklich eigene Entscheidungen treffen?
Diese Fragen können die Schüler/-innen des mathematisch-naturwissenschaftlichen Wahlpflichtfachs der 10ten Klasse der Realschule Plus in Prüm nun leicht beantworten: es hängt davon ab, wie gut Menschen programmieren können.

Im Rahmen der Kooperation zwischen der Realschule Plus in Prüm und der Firma Grohmann Engineering GmbH haben die Schüler im betriebseigenen Schulungsraum ein Projekt zum Thema „Roboter und Robotik“ absolviert.
Neben der Theorie konnten die Schüler/innen unter Beweis stellen, wie gut sie inzwischen löten und verdrahten können. Denn der Roboter wurde als Bausatz geliefert und musste erst einmal gebaut werden.

Im anschließenden Programmierkurs für die Computersprache C wurden sie in die Lage versetzt, den selbstgebauten Roboter zu programmieren.
So konnte er anschließend einer Linie folgen, Hindernissen ausweichen, rückwärts fahren und Blinker setzen.
Einige Schüler haben sich auch in ihrer Freizeit mit der Programmierung beschäftigt, so dass noch weitere interessante Programme entstanden sind.

Die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis war durch das Engagement der Grohmann Mitarbeiter und des Fachlehrers, Herrn Jacobs, wieder einmal perfekt gelungen.

Für die meisten Kinder ist das Fahrrad das erste und auch wichtigste Verkehrsmittel, mit dem sie im immer dichter werdenden Straßenverkehr zurechtkommen müssen. Darüber hinaus müssen Kinder die Regeln kennen, sich entsprechend verhalten sowie gekonnt und sicher mit dem Fahrrad umgehen - dies sind Voraussetzungen, die von vielen Kindern nur teilweise erfüllt werden.
Hier hält der ADAC ein praxisnahes Übungsprogramm für junge Radfahrer im Alter von 8 bis 15 Jahren bereit: das Jugend-Fahrradturnier.
Es richtet sich schwerpunktmäßig an Schülerinnen und Schüler nach Absolvierung der schulischen Radfahrprüfung und steht unter dem Motto „Mit Sicherheit ans Ziel“.
Lernziele:
Beherrschung des Fahrrads auch in schwierigen Situationen und Gewöhnung an wichtige sicherheitsrelevante Verhaltensweisen durch praktische Übung.
Auf einem ca. 200 Meter langen Parcours mit 8 Aufgaben konnten die Kinder spielerisch wichtige Fahrtechniken einüben, die sie im Straßenverkehr beherrschen müssen. Beim anschließenden Turnier testeten die Kinder unter der Beobachtung von 4 Kampfrichtern ihr Fahrkönnen. Abschließend musste jede/r Teilnehmer/in bei einem speziell präparierten Fahrrad 3 Fehler - die es verkehrsuntüchtig machen - suchen und benennen.
Die Kinder durften nur mit Helm am Jugend-Fahrrad-Turnier teilnehmen.

Einmal mehr konnte durch dieses ADAC-Jugend-Fahrradturnier gezeigt werden, wie viel Wert in der Realschule plus Prüm auf Verkehrserziehung gelegt wird. Im Rahmen der Ganztagsschule (rhythmisiertes Modell) finden regelmäßig Fahrradtrainingseinheiten und Fahrradtouren ins Gelände statt.
Dank großzügiger Sponsoren und Kooperationen ( u.a. Firma Rolle) unterhält die Schule mittlerweile einen modernen Fahrradfuhrpark von 25 Fahrrädern, die zum Teil sogar mit Elektromotor ausgestattet sind.

An der Realschule plus Prüm beginnt am Montag, 19. August 2013 der Unterricht.

Im kommenden Schuljahr besuchen mehr als 530 Schüler in 24 Klassen die Realschule plus Prüm.
Mit Beginn des Schuljahres starten über 78 neue Schülerinnen und Schüler in den Klassen 5 der gemeinsamen Orientierungsstufe mit dem
Regino-Gymnasium.

Alle Klassen 5 und 6 der Orientierungsstufe sind im neuen Schuljahr im Realschulgebäude untergebracht.
Der Unterricht für alle Klassen beginnt um 7.45 Uhr. Die Eltern der neuen Fünftklässler können ihre Kinder gerne zum Schulbeginn begleiten. Die Schulleitung steht für eventuelle Fragen zur Verfügung.

Am additiven Ganztagsangebot nehmen über 90 Schüler teil.
Die Fahrkarten für die Busse werden an alle Schüler am ersten Schultag verteilt.
Ebenso werden die Schulbücher, die über das Ausleihverfahren bestellt wurden, während der ersten Schultage an die Schüler ausgehändigt.

Für alle Schüler der Realschule plus Prüm wurde ein schuleigenes Aufgabenbuch erstellt, das am ersten Schultag über die Klassenleitungen ausgegeben wird.
Das Kollegium trifft sich bereits am Freitag, 16. August 2013 um 10.00 Uhr, zu einer Dienstbesprechung im Musiksaal des Realschulgebäudes.

Unter dem Motto „Was wirklich zählt“ fanden am Freitag, den 28.06.2013 die Abschlussfeierlichkeiten für die Schüler/innen statt, die die Realschule plus entweder mit dem Zeugnis der mittleren Reife oder der Berufsreife verlassen. Die Jugendlichen aus insgesamt sechs Abschlussklassen erhielten ihr Abschlusszeugnis, mit dem sie sich nun auf den Weg in einen neuen Lebensabschnitt machen.
Die Feierlichkeiten begannen am Morgen mit einem Gottesdienst in der Prümer Basilika, der von Pater Schmuck und Pfarrer Ruhl geleitet wurde. Die Entlassschüler/innen machten sich Gedanken über das, was wirklich im Leben zählt. Wer etwas leistet, der ist bedeutsam. Wer reich ist, kann stolz sein. Wer kennt sie nicht, diese Floskeln und (Vor-)Urteile? Aber stimmt das wirklich? Zählt wirklich nur der etwas, der Leistung bringt und reich ist? Die Jugendlichen berichteten von Dingen, die ihnen in ihrer Schulzeit wichtig und wertvoll waren. Hierzu zählten Lehrer, die ein Auge zudrückten, Freunde, Familie und das Erreichen selbst gesteckter Ziele. In seiner Ansprache verdeutlichte Pfarrer Ruhl am Beispiel von Albert Einsteins Satz „Was wirklich zählt ist Intuition“, dass es im Leben nicht nur um zählbare Dinge geht, sondern darum, dass jeder mit seiner individuellen Persönlichkeit wertvoll ist und somit selbst wirklich zählt. Es kommt darauf an, nach seinem Ermessen richtig zu handeln und zu seinen Taten zu stehen.
Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst von einer Bläsergruppe der Abschlussschüler/innen, dem Abschlusschor, Frau Stecker und Volker Krebs.
In der großen Aula des Wandalbert-Gebäudes startete anschließend das folgendeProgramm der Abschlussfeier:

  • „Jag will lever“ (Gabriellas Lied aus dem Film: Wie im Himmel - Bläserquartett und Klavier
  • Begrüßung Realschulkonrektor Thomas Lauxen
  • „Hallelujah“Katharina Struck und Denise Ruhe (Trompete) - Catrin Stecker (Klavier)„
  • Heute hier – morgen dort“ (Hannes Wader) - Schüler/innen der Klasse 10a
  • Worte zum Abschied Schülersprecherteam - Anke Maus und Eduard Kozirev
  • „Everything at once“ (Lenka) - Schüler/innen der Klasse 9b BR
  • Grußworte des Elternbeirates Dieter Süßenberger
  • „Dieser Weg“ (Xavier Naidoo) - Schüler/innen der Klasse 9a BR
  • Dankesworte Schüler/innen der Klassen 10
  • „You´ll never walk alone“ (Richard Rodgers) - Tobias Klein 10c und Volker Krebs
  • Ansprache Realschulrektor Hugo Stolz
  • Ehrungen und ZeugnisausgabeKlassenleitungen und Klassen 9a BR, 9b BR und 10 FW; Klassen 10a, 10b und 10c
  • „Ich liebe diese Tage“ (Kris – Revolverheld) - kleiner Chor der Abschlussklassen
  • „My way“ (J. Revaux und C. Francois) - Tobias Klein mit Bläserquartett und Klavier - Bläserquartett: Katharina Struck, Denise Ruhe, Thomas Engel, Tobias Meutes
  • Umtrunk mit Sekt und Häppchen in der Mensa der Schule

Die Schulleitung sowie die gesamte Schulgemeinschaft der Realschule plus Prüm wünscht allen verabschiedeten Schüler(inn)n viel Glück auf ihrem weiteren Lebensweg und getreu dem Motto der Abschiedsfeier: Verliert nie aus den Augen, „Was wirklich zählt“!

Selbst­behauptungs- und Selbst­verteidi­gungs­kurs an der Realschule Plus Prüm

“Selbst­behauptung beginnt im Kopf! Erforderlich dazu ist eine Grundhaltung von Selbstbewusstsein und Selbstachtung, die es erlaubt, entschieden „NEIN“ sagen zu können.“ Davon sind die Trainerin Frau Eichten und die Schulsozialarbeiterin Frau Halfen fest überzeugt. Bereits eine Gruppe aus Fünft- und Sechstklässlern hat im Rahmen der Ganztagsschule an der RS plus Prüm den Kurs erfolgreich durchgeführt.
Aufgrund ihrer geschlechtsspezifischen Sozialisation neigen Mädchen eher dazu, sich schwach zu fühlen und wenig Raum für sich einzunehmen. Doch Durchsetzungsfähigkeit, Selbstbehauptung und Gegenwehr sind erlernbar.
In einer vertrauensvollen und geschützten Umgebung lernen die Mädchen, sich durch selbstsicheres Verhalten und konkrete Handlungsstrategien zu schützen und zu wehren.
Die Mimik, Gestik und das eigene Verhalten werden analysiert und durch Verhaltensschulung bewusst gemacht. Wichtig ist hierbei die Wahrnehmung der eigenen Gefühle. Dabei kommt es vor allem darauf an zu erspüren, wann „ich mich wohl fühle und wann etwas nicht (mehr) in Ordnung ist“, welche Berührungen, Geschenke und Zuwendungen gut tun und welche nicht.
In Gesprächen, durch Geschichten sowie in Rollenspielen und Übungen erfahren die Kinder, wie sie mögliche belästigende oder bedrohliche Situationen erkennen und vermeiden können, wie sie Grenzen setzen und auf Grenzverletzungen angemessen reagieren können.
Aufgrund der großen Nachfrage startet nach den Sommerferien 2013 der zweite Kurs dieser Art an der Ganztagsschule der Realschule plus Prüm.
Besonderer Dank gilt der Stiftung „Helfen mit Herz“, ohne deren finanzielle Förderung das Kooperationsprojekt nicht in diesem Umfang möglich gewesen wäre.

Klassenfahrt der Klasse 10 FW der Realschule plus Prüm

Jedenfalls war es am 17.06.2013 so geplant. Und zwar mit dem Zug quer durch Deutschland in unsere Bundeshauptstadt. Dann kam das Hochwasser...
Unser Zug mit den reservierten Plätzen fiel aus! Und das einen Tag vor der Abreise! Nach Panikanrufen bei der Bahn und unserem Reiseveranstalter kümmerte sich diese um eine passende Zugverbindung. Klappte super! Montagabend um 17:00 Uhr nach acht Stunden Zugfahrt und zwei Mal umsteigen waren wir da!
Gebucht hatten wir 5 Tage Berlin in einem modernen Hotel im Herzen Berlins. Von hier aus konnten wir alle Sehenswürdigkeiten mit S- und U-Bahn schnell erreichen. Wir:

  • besuchten einen Atomschutzbunker unter der Stadt und eine Ausstellung, die Berlin vom Beginn seiner Entstehung bis zum heutigen Tage zeigt,
  • wanderten durchs Brandenburger Tor und hörten uns einen Vortrag im Deutschen Bundestag an. Vorher mussten wir eine eingehende Leibesvisitation über uns ergehen lassen. Belohnt wurde dies durch die Panorama-Kuppel hoch über Berlin. Das hat den Schüler/Innen gut gefallen. Man konnte sich kostenlos Kopfhörer ausleihen, über die rund um den Bundestag alle sichtbaren Besonderheiten Berlins erklärt wurden. Super!
  • ließen uns Berlin bei brütender Hitze von einem echten Berliner zeigen.
  • Die Stadtführung lohnt sich, da man Ecken sieht, in die man sonst nicht schauen würde. Wir waren leicht geplättet, weil wir den heißesten Tag der Woche erwischt hatten (38°C!),
  • genehmigten uns einen Riesenburger im Hard-Rock-Cafe (laut, lauter, Hard-Rock-Cafe!),
  • gönnten uns einen ganzen Tag shoppen (gefiel vor allem den Mädels!) und am Ende des Tages das ein oder andere neue Paar Schuhe (Blasenpflaster waren heiß begehrt!),
  • sahen uns das Musical „Hinterm Horizont“ von Udo Lindenberg an, jedenfalls 50% von uns. Der Rest schlief. Und ganz peinlich wurde es, als unsere Begleitung Frau Halfen und ich am Ende aufgestanden sind und mit geklatscht, getanzt und gesungen haben.

Nach mehreren Anrufen beim Reiseveranstalter und Internetrecherche bei der Bahn war klar: wir kommen auch wieder zurück, allerdings eine Stunde früher und länger als geplant.
Fazit: war eine tolle Fahrt!

17 Jungen, 6 Mädchen, Begleitung durch die Lehrpersonen Frau Maria Streit (Klassenleiterin) und Herr Novaki

Nach der Ankunft und der anschließenden Erkundung der supermodernen Jugendherberge in Bregenz bummelten die Schüler/innen entlang der Uferpromenade des Bodensees, nur 5 Gehminuten von der Unterkunft entfernt. Nach der „heißen“ Busreise suchten einige zwecks Erfrischung das Bregenzer Freizeitbad auf. Dieses Bad, das nur 3 Gehminuten von der Jugendherberge entfernt liegt, konnte stets nach den Tagesprogrammpunkten aufgesucht werden.
Am 18. Juni fuhr die Klasse nach Meersburg, dort besichtigten wir das Schloss mit Führung. Am Nachmittag erlebten wir eine Fahrt mit der Kabinenbahn von Bregenz zum Pfänder (1065m), dem höchsten Berg am Bodensee. Auf dem Pfänderplateau angelangt wurden wir mit phantastischer Aussicht zum gegenüberliegenden Bergpanorama belohnt.
Am 19. Juni gings per Schiff über den Bodensee nach Friedrichshafen ins Zeppelinmuseum. Dort erfuhren wir Wissenswertes über den Beginn der Luftfahrt und über die Tragödie der Hindenburg, die im Jahr 1937 bei der Landung in der Nähe von New York verbrannte. Wir sahen Experimente, die uns an so manche Physikstunde erinnerten. Nach ausgiebigem Durchstreifen der Stadt brachte uns das Schiff bei herrlichem Sonnenschein zurück nach Bregenz. Am Abend waren einige von uns mit ihrem Sonnenbrand beschäftigt: Aua!
Als Tagesziel stand am Donnerstag, den 20. Juni das Schloss Neuschwanstein auf dem Programm und wir fuhren nach Füssen. Der zwanzigminütige Aufstieg zum Schloss löste Meuterei aus, da es äußerst heiß an diesem Tag war und die Gruppe auch längere Zeit in der Sonne auf den Einlass warten musste. Aber die halbstündige, sehr interessante Führung hob die Stimmung, die üppige Ausstattung entführte uns in ein ganz anderes Leben. Am Abend ließen wir die Klassenfahrt in Bregenz ausklingen, man spürte die Vorfreude auf die Heimreise am 21.Juni und auf die Abschlusswoche – das Finale an der Realschule plus Prüm.
Für die Klasse 10c: Frau Realschullehrerin Maria Streit

Am Montag, dem 1. Juli 2013 fand an der Realschule plus Prüm der traditionelle Begegnungs­nachmittag statt. Knapp 80 Jungen und Mädchen, die nach den Sommerferien die Klassenstufe 5 besuchen werden, wurden mit einem feierlichen Programm in der Pausenhalle des Realschulgebäudes begrüßt. Alle Klassen der Gemeinsamen Orientierungsstufe haben entweder Speisen und Getränke verkauft oder Bühnenauftritte einstudiert, um „die Neuen“ gebührend zu empfangen. Gleichzeitig wurden die 6er-Klassen aus der Gemeinsamen Orientierungsstufe verbschiedet.
Nach den Begrüßungsworten des Realschulrektors Hugo Stolz führte die pädagogische Koordinatorin Frau Lamberty durch das bunte Programm, das mit dem Sketsch „Pizzabestellung“ begann, moderne Tänze und einen Gedichtvortrag bot, ein Projekt aus dem Unterricht zum Alten Ägypten plus ägyptischem Tanz präsentierte und mit dem „Mitmachsong“ welcome everybody endete.
Anschließend wurden die vier neuen Klassenleiterinnen der kommenden 5er-Klassen vorgestellt, die sich dann ihre Kinder namentlich aufriefen. Frau Gerigk übernimmt im kommenden Schuljahr die Klasse 5a, Frau Laures die Ganztags-Sportklasse 5b, Frau Pentzlin die Sportklasse 5c und Frau Schleßmann die Sportklasse 5d. Die vier Lehrerinnen haben sich den Kindern vorgestellt und ihnen erklärt, was sie nach den Ferien erwartet. Somit können Ängste der Kinder abgebaut werden, da sie wissen, wohin und zu wem sie am ersten Schultag gehen müssen. Auch Organisatorisches konnte geklärt werden und die Eltern hatten ebenfalls Gelegenheit, der neuen Klassenleiterin Fragen zu stellen.
Dieser Begegnungsnachmittag war ein bunter, gelungener Schuljahresabschluss, der wieder einmal imponiert hat durch engagierte und motivierte Kinder und die harmonische Zusammenarbeit der in der GOS unterrichtenden Lehrpersonen, die sich gegenseitig unterstützt haben.
Jeder für jeden...so soll Schule sein.
Schöne Sommerferien!

Vom 17. - 22. Juni 2013 fand die Abschlussfahrt der Klasse 10b zum Gardasee statt. Untergebracht aren wir im Sport-& Freizeitcamp San Benedetto in Peschiera, ganz im sonnigen Süden des Sees. Von dort aus besuchten wir die Städte Verona und Venedig. In Verona bestaunten wir die Arena und wandelten auf den Spuren von Romeo und Julia. Venedig erreichten wir mit dem Wassertaxi und ließen uns von den vielen kleinen Gassen und Kanälen beeindrucken. Neben interessanter Architektur in beiden Städten entdeckten wir kuriose Dinge in den Schaufenstern und Läden. Donnerstag stand ein Besuch des Wochenmarktes in Bardolino an, Freitag wilde Achterbahnfahrten im Freizeitpark Gardaland. Neben den Sehenswürdigkeiten kam aber auch die Freizeit bei zahlreichen Beachvolleyballspielen gegen andere Schulen und das Schwimmen im Gardasee nicht zu knapp. Mit Sonnenbrand und guter Laune kehrten wir nach Prüm zurück.

Am 27.06.2013 machten sich 20 Schülerinnen und Schüler mit Frau Krebs auf den Weg nach Trier zur Vocatium, einer Fachmesse für Ausbildung und Studium.
Hier informierten sie sich ausführlich in persönlichen Gesprächen über Ausbildungsmöglichkeiten bei namenhaften Unternehmen und Institutionen wie z.B. DB, Bundeswehr, DEHOGA, SAE, DM und vielen Anderen.

Die Klasse 5e besuchte Ende Mai das Technische Hilfswerk in Prüm. Nach einer ca. einstündigen Wanderung bis zur Dausfelder Höhe erreichte die Klasse das Gelände des THW. Herr Büsch als Vater einer Mitschülerin führte mithilfe eines Kollegen die Klasse 5e durch alle Räumlichkeiten und demonstrierte die neueste Technik an den modern ausgestatteten Fahrzeugen. Die Kinder durften selbst Hand anlegen und einmal das Gewicht einer Rettungsschere oder einer Sauerstoffflasche testen und die Fahrzeuge samt Ausstattung von außen und innen erkunden. Vor dem abschließenden Grillen, das Frau Büsch organisiert hatte, durften sich die Kinder an einem Geschicklichkeitsspiel versuchen, bei dem mittels Hebekissen (z.B. zum Anheben von Trümmerteilen) eine Spielplatte mit einem Labyrinth so geschickt manövriert werden musste, dass eine Kugel zum Ziel geführt wurde. Abschließend wurde der Klasse ein besonderer Service zuteil, denn die Kinder wurden mit den THW-Fahrzeugen nach Prüm zu den Busparkplätzen chauffiert.
Danke für dieses tolle Elternengagement!

Die Klasse 6b war vom 19. bis 21. Juni 2013 mit der Klassenleiterin Frau Pütz und mit der Erdkundelehrerin Frau Gotthart nach Mayen in die Jugendherberge.
Anschließend berichtete die Klasse:
Am ersten Tag sind wir 15m unter Tage gegangen und haben uns im interaktiven Schieferbergwerk in Mayen erzählen lassen, wie früher und heute Schiefer abgebaut wurde bzw. wird. Wir konnten sogar selber die Maschinen ausprobieren und in einer Lorenfahrt die Spannung erleben, in ein Bergwerk zu fahren. Unter Tage waren es 12° und draußen 38° Celsius. Diesen Temperaturschock mussten wir erst einmal verdauen. Später sind wir die knapp 300 Stufen in der Genovevaburg auf den Genovevaturm geklettert. Von da aus hatten wir eine super Aussicht über die Stadt Mayen und die Umgebung.
Am nächsten Tag sind wir nach Mendig in den Lavadom gefahren. Dort haben wir einen interaktiven Vulkanausbruch erlebt, haben in einem 360° Kino gesehen, wie es wäre, wenn erneut ein Vulkan ausbrechen würde (auch Prüm und Umgebung müsste evakuiert werden). Danach konnten wir selber ausprobieren, was es bedeutet, wenn sich Erdplatten verschieben oder wenn Lavabrocken auf die Erde fallen. Wir konnten auf einen Minivulkan klettern und die verschiedenen Schichten eines Vulkanes fühlen und spüren. Anschließend ging es 30 m unter die Erde. Im sogenannten Lavakeller erlebten wir hautnah, was es bedeutet, wenn ein Blitz einschlägt. Es gab einen riesengroßen Knall und paar Sekunden später ging das Licht aus. Im stockdunklen Keller hatten wir nur eine Taschenlampe und erlebten so eine gruselige Führung.
Abends grillten wir am Lagerfeuer Stockbrot und danach zogen wir uns alle ganz verrückt an, denn bei der Mottoparty "bad taste" ging es richtig rund – Spaß pur.

Es war eine tolle Fahrt zum Abschluss der gemeinsamen Orientierungsstufe. Schade, dass sich nun unsere Wege trennen...

Das Rote Kreuz bietet in Kooperation mit der Realschule Plus Prüm attraktive Stellen im Freiwilligen Sozialen Jahr

Das rheinland-pfälzische Rote Kreuz bietet ab August 2013 zwei Stellen im Freiwilligen Sozialen Jahr an der Realschule Plus in Prüm an. „An unserer Schule können junge engagierte FSJler Einblick in ein pädagogisches Umfeld bekommen und erste berufliche Erfahrungen sammeln“, berichtet Schulleiter Hugo Stolz.
Das Angebot richtet sich an junge Menschen ab 17 Jahren, die als Freiwillige LehrerInnen in ihrer pädagogischen Arbeit unterstützen, den Bereich der Ganztagsschule kennen lernen und mitgestalten und erste Erfahrungen in einem pädagogischen Berufsfeld sammeln möchten. Auch Verwaltungsarbeiten im Rahmen der Ganztagsschule gehören mit zum schulischen Alltag. Eine gute Voraussetzung ist das Interesse, SchülerInnen zu begleiten und zu fördern, eine positive Einstellung zur Schule sowie Freude an der Zusammenarbeit im Team.

Das FSJ ist ein Bildungs- und Berufsorientierungsjahr für junge Frauen und Männer im Alter von 16 bis 26 Jahren. Es kann in den Einsatzgebieten Alten-, Kranken- und Familienpflege, der Kinder- und Jugendarbeit sowie im Rettungsdienst abgeleistet werden. Während ihres Dienstes sind die Freiwilligen sozial- und krankenversichert, sie erhalten ein Taschen- und Verpflegungsgeld, einen Wohnzuschuss und haben Anspruch auf Urlaub. In begleitenden Bildungsseminaren tauschen sie sich über ihre Erfahrungen in den Einsatzstellen aus und besprechen für sie wichtige Themen.

Der langjährige ehemalige Rektor der vormaligen Hauptschule Prüm wurde im Alter von 91 Jahren am Freitag, 03.05.13 unter großer Anteilnahme zu Grabe getragen. Herr Wirkner leitete 15 Jahre lang von 1972 bis 1987 die Geschicke der damaligen Haupt-schule Prüm. Er begleitete mit großer Begeisterung und vorbildlichem Einsatz die Ent-wicklung der Hauptschule Prüm. Er verankerte diese Schulart in der Schullandschaft und prägte entscheidend ihr positives Erscheinungsbild mit.

Nach dem Eintritt in den Schuldienst im März 1942 sammelte er in verschiedenen Schulen pädagogische Erfahrungen. So unterrichtete er unter anderem seit 1966 an der katholischen Volksschule in Prüm. Danach übernahm er 1972 die Leitung der Haupt-schule Prüm, die er bis zum Eintritt in seinen Ruhestand 1987 erfolgreich führte.

Auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Schuldienst war ihm die Entwicklung der Schullandschaft in Prüm immer ein besonderes Anliegen. Auch im Sport des Prümer Landes ist der Name Wirkner ein fester Bestandteil. In besonderer Weise förderte er in Prüm den Schachsport.

Alle Schulen in Prüm und viele Schülerinnen und Schüler erinnern sich in Dankbarkeit an das pädagogische Wirken von Heinz Wirkner.

Ende Februar haben die Klassen 5a, 5b und 5c eine gemeinsame dreitägige Klassenfahrt zur Jugendeinrichtung nach Don Bosco in Jünkerath gemacht. Ziel der Fahrt war es unter anderem die Klassen durch gemeinsames Erleben früh in einer sozialen Gemeinschaft/Klassengemeinschaft zu festigen. Zum Programm gehörten Sozialspiele, morgendliche Andachten in der Kirche, Spielen und Toben im Schnee, eine Nachtwanderung im Schnee, Spielstunden im elektronikfreien Spielesaal der Einrichtung und eine große Abschlussparty. Zielsicher angeleitet wurden die Klassen von den stets hilfsbereiten Jugendhelferinnen.
Begleitet wurden die Klassen von den Klassenlehrer(inne)n Maria Gotthard, Mario Bischoff und Clemens Hackenberg. Unterstützung erhielten sie von der Lehrerin Frau Pentzlin und der Integrationshelferin Frau Adams.
Höhepunkt war eine von Bruder Turner geleitete Jugendmesse, die alle Jugendlichen um den Altar der Kirche integrierte und mit einem Herz aus Kerzenlichtern im Freien endete.
Die Klassenfahrt kam bei allen Teilnehmer(inne)n gut an und alle Schüler/innen glänzten durch vorbildliches Sozialverhalten.

Begegnung mit Handwerksbetrieben

In Zusammenarbeit mit dem Handwerkerverein Schönecken konnten wir am Montagabend, 16.04., in der Aula des Hauptschulgebäudes zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern über Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk begrüßen. In einem Forum konnten die Schüler der Klassen 8 Informationen zu verschiedenen Berufsbildern sammeln. Hierzu standen als Gesprächspartner Handwerksmeister aus Schönecken zur Verfügung. In kleinen Gesprächsgruppen wurden gemeinsam Überlegungen in Richtung Praktikum und Praxistag angestellt. Noch wichtiger war natürlich die Kontaktaufnahme und das Kennenlernen von Ansprechpartnern. Deshalb waren wir auch froh, Frau Assmann von der Kreishandwerkerschaft MEHR, dabei zu haben, die in einem interessanten Vortrag die Eltern über Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk informierte und mit passendem Informationsmaterial versorgte. Ein herzlicher Dank für die Vorbereitung des Abends geht an Herrn Göbel von Holzbau Floss in Schönecken. Die Bilder unterstreichen den regen Austausch.

Schüler der achten Klassen der Realschule Plus haben sich mit dem Thema Gewalt beschäftigt. Durch das Training soll Eskalationen vorgebeugt werden.

Gewalt erkennen, Gewalt benennen: Schüler der achten Klassen der Realschule Plus Prüm beschäftigen sich kritisch mit der Gewaltthematik und setzen sich mit Handlungsalternativen bei auftretenden Konflikten auseinander. Durch das von Projektleiter Hubert Lenz, Beauftragter für Jugendsachen der Polizeidirektion Wittlich, Nicole Kammers (Polizeiinspektion Prüm) und Silke Halfen (Caritasverband Westeifel e.V.), Schulsozialarbeiterin der Realschule Plus, angeleitete Projekt sollen die Schüler lernen, gewaltfreie Strategien bei auftretenden Konflikten zu bevorzugen und erkennen, dass Nichtstun keine Lösung darstellt.
Zunächst beschäftigen sich die Schüler mit dem Begriff „Gewalt“. Was ist Gewalt? Wo begegnet uns Gewalt? Wie stehe ich selbst zu Gewalt? Wie gehe ich damit um? Und noch wichtiger: Was kann ich tun, um Konflikte nicht noch anzuheizen oder zum Eskalieren zu bringen?
Der Ablauf des Gewaltpräventionsprojektes erfolgt in ausgewogener Form zwischen Übungen, theoretischen Reflexionen und Rollenspielen. Eine Übung nennt sich „Kein Kontakt“. Die Schüler sitzen in Gruppen zusammen. Patrick, Kevin und Lena sollen Kontakt aufnehmen. Sie versuchen, sich in die Gruppen zu integrieren. Die Gruppen haben zuvor die Aufgabe bekommen, die vier „voll abblitzen“ zu lassen. Nach einigen Minuten ist die Übung vorbei. In einer zweiten Runde werden die Schüler in den Gruppen herzlich willkommen geheißen. Anschließend werden die Gefühle der „Ausgegrenzten“, der „Willkommenen“ und der Gruppenmitglieder diskutiert. „Das war eine voll harte Situation“, sagt Lena. „Ich habe mich total ausgeschlossen gefühlt“, beschreibt Patrick die Situation. Die meisten Schüler kennen das Gefühl, irgendwo neu zu sein. Viele haben bereits erfahren müssen, was es bedeutet, nicht integriert zu sein. Ob im Kindergarten, in der Schule oder im Freizeitbereich.
„Es gibt kaum eine Schulklasse, in der es keine Außenseiter gibt. Solche Rollenspielübungen dienen der Sensibilisierung und sollen dazu anregen, das eigene Verhalten zu überdenken und zu überprüfen, wie man sich selbst „Neulingen“ gegenüber verhält“, sagt Silke Halfen.
Eine andere Übung thematisiert, wie man mit Gewaltbedrohung umgehen kann. Die Schulklasse wird von mehreren Jugendlichen mit Baseballschlägern und Schlagringen bedroht. Wie reagiert man am besten? „Wir sind doch in der Überzahl, wir wehren uns“, sagt Stefan. Schnell wird aber deutlich, dass andere Vorschläge wie „reden“, „weglaufen“, „Polizei anrufen“, „andere Passanten ansprechen“ und „Täterprofil merken für die Zeugenaussagen“ die besseren, gewaltfreien Strategien sind.
Vorbereitet, begleitet und nachbereitet wird das Projekt von Schulsozialarbeiterin Silke Halfen (Caritasverband Westeifel e.V.) und den jeweiligen Klassenlehrern. Bereits im neunten Jahr arbeitet die Realschule Plus mit Hubert Lenz zusammen.
Die vielen positiven Rückmeldungen von Schülern und Klassenlehrern bestätigen immer wieder, wie wichtig Präventionsangebote dieser Art sind. Klassenlehrer und Schulsozialarbeiterin berichten von einem sensibleren und faireren Umgang der Schüler miteinander im Anschluss an das Projekt. Gewaltpräventionstage bleiben in der Realschule Plus Prüm keine „eintägigen Projekte“, sondern es wird im Laufe des Schuljahres gezielt mit den gewonnenen Erkenntnissen in den Klassen weitergearbeitet. Die Präventionsarbeit und vor allem die „Konfrontative Pädagogik“ werden in Zukunft fester Bestandteil des Schulqualitätsprogramms sein.

Ein Hauch „große weite Welt“ wehte am vergangenen Donnerstag, 24.01. 2013 im Musiksaal des Realschulgebäudes: Tobias Schmitz, Keyboarder von Roman Lob, Jupiter Jones und anderen bekannten Bands, war unserer Einladung gefolgt, uns einen Besuch in der Schule abzustatten. Für alle sechsten Klassen erzählte er von seiner steilen Musikerkarriere, die ihn, den 28jährigen Pianisten und Keyboarder aus der Eifel, selbst überraschte. In den zwei Stunden war für uns alle spürbar, dass Tobias ein phantastischer Musiker, aber auch ein trotz Höhenfluges völlig normal gebliebener netter Mitmensch geblieben ist, der unseren vielen Fragen, ob beruflicher oder privater Natur, offen und geduldig Rede und Antwort stand. Nachdem wir ihm ein Lied vorgesungen hatten, spielte Tobias einige Stücke aus seinem Repertoire, sogar der Satz einer Beethoven-Sonate demonstrierte uns seine Vielseitigkeit und auch ein selbst komponiertes Stück beeindruckte sehr. Dann sangen wir zusammen mit Tobias und begleitet von ihm am Klavier „Standing still“, das Lied, mit dem er in der Band von Roman Lob in Baku im vergangenen Jahr Deutschland auf dem „Eurovision Song Contest“ vertreten hat. „Still“ und „Immer für immer“ von Jupiter Jones schlossen sich an und am liebsten hätten wir Tobias noch viel länger beim Klavierspiel und seinen Erzählungen gelauscht. Ein herzlicher Dank an den Förderverein, der uns dieses Erlebnis der ganz besonderen Art ermöglichte!

Unter der Leitung der SV-Lehrer/-in Maria Gotthard und Mario Bischoff wurde auch in diesem Jahr 2013 eine bunte Karnevalssitzung an der Realschule plus Prüm auf die Beine gestellt. In der großen Aula des ehem. Hauptschulgebäudes konnten am fetten Donnerstag Schüler- und Lehrerschaft ein tolles Programm genießen, das vielfältige moderne Tänze, Shows wie „Germanys Next Topmodel“ und „Die perfekte Minute“, ein Solomariechen, Sketche u.v.m. bot. Höhepunkt war wie in jedem Jahr das Männerballett der Zehntklässler, das alle von den Stühlen riss. Einige Lehrpersonen kamen auch zu überraschenden Auftritten beim Teebeutel-Weitwurf, Tischtennisball-Transport durch Ansaugen mit einem Strohhalm, Bobbycar-Fahren, Essen eines Mohrenkopfes mit versteckter Innerei, Puderzucker-Suchspiel, Bockspringen, Liliputanerbaby-Morgenrituale bis hin zu Mitmachtänzen wie beim Megahit „gangnam style“.
Durch das Programm führte souverän das Schülersprecherteam Anke Maus und Ewald Kozirev.

Klasse 10 des Berufsreifezweiges absolviert ein dreitägiges Elternpraktikum

Bereits zum dritten Mal wird in der Realschule Plus in Prüm das Projekt „Babybedenkzeit- Elternpraktikum auf Probe“ für die zehnte Klasse FW angeboten. Initiiert und begleitet wird das Projekt von der Schulsozialarbeiterin Silke Halfen (Caritasverband, Schulsozialarbeit der Realschule Plus Prüm) zusammen mit der Kath. Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen.

Die Idee von „Babybedenkzeit“ stammt aus Amerika. Dort wurde das Projekt 1993 ins Leben gerufen und später durch Seminare und Kurse in Deutschland verbreitet. Die Begründerinnen entwickelten das Projekt, da sie in ihrer täglichen Arbeit häufig mit Überforderungen von Müttern und Kindesvernachlässigungen konfrontiert wurden und einen Weg suchten, Jugendlichen ein „Elternpraktikum“ zu ermöglichen, bevor sie mit den Anforderungen als Eltern überfordert sein könnten.

2008 griff die Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen beim Caritasverband Westeifel die Idee der „Babybedenkzeit“ auf und schulte seine Mitarbeiterinnen und Multiplikatoren in entsprechenden Seminaren zur Durchführung von Babybedenkzeitprojekten. Der Hintergrund auch hier die Überforderung von minderjährigen und jungen erwachsenen Müttern und Vätern, die den Beraterinnen in ihrer täglichen Arbeit begegneten.

Zielgruppe für das Projekt Babybedenkzeit sind Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Der Caritasverband führt Projekte in Schulen oder im Rahmen der außerschulischen Jugendarbeit durch. Ziel ist, unreflektierten Schwangerschaften im jugendlichen Alter vorzubeugen.

Tag der offenen Tür in der Realschule plus Prüm gut angenommen

Die Realschule plus Prüm öffnete ihre Klassen- und Fachräume und viele Eltern mit ihren Kindern nutzten das Angebot. In zahlreichen Projekten und Aktionen gab die Schule einen Einblick in die Unterrichtsarbeit und das Schulleben. Die künftigen neuen Schülerinnen und Schüler konnten bei musischen und künstlerischen Aktivitäten mitmachen, erhielten einen Einblick in naturwissenschaftliche Arbeit und tasteten sich spielerisch an Fremdsprachen heran. Die Arbeit am Computer gab einen Einblick in gängige Anwendungen und Programme zur Förderung im sprachlichen Bereich. Gut besucht war das sportliche Angebot in der Turnhalle, das das Profil der Sportklassen aufgriff. Auch die Stärkung nach der sportlichen Anstrengung kam nicht zu kurz. Während die Kinder, betreut durch Schülerinnen und Schüler der Realschule plus die Schule erkundeten, informierte die Schulleitung die Eltern über das Profil der kooperativen Realschule plus Prüm. Insgesamt kann das Kollegium, das diesen Tag der offenen Tür durch kreative Ideen vorbereitet hatte, ein zufriedenes Fazit ziehen.

Hockeyturnier der Orientierungsstufe
Sieger bei den Jungen wurde die Klasse 6c, die Siegerinnen sind die Mädchen der Klasse 6b.

Auf dem Pausenhof der Realschule plus Prüm sowie auf der städtischen Feuerwehrwache präsentierte sich eine Wittlicher Polizeihundestaffel den Kindern aus der Orientierungsstufe (GOS= gemeinsame Orientierungsstufe Realschule plus und Regino-Gymnasium Prüm).
Eindrucksvoll demonstrierten die Polizisten mit ihrem jeweiligen Tier das perfekte Zusammenspiel von Hundehalter und Hund. Ein deutscher Schäferhund suchte auf Befehl nach Drogen und konnte selbst kleinste Mengen anzeigen. Ein belgischer Schäferhund sollte Geld aufspüren und meldete neben den gefundenen Scheinen sogar die Stellen, wo das Geld kurz zuvor einmal gelegen hatte, aber nun nicht mehr lag. Ein drittes Tier stellte einen Täter auf der Flucht und ließ sofort auf Kommando wieder von dem Flüchtigen ab. Fragen der Kinder konnten beantwortet werden wie z.B. „Wo leben diese Hunde außerhalb ihrer Dienstzeit?“ oder „Was geschieht mit den Tieren, wenn sie zu alt für ihre Aufgabe werden?“ oder „Wie und wie lange dressiert man das Aufspüren von Drogen?“
Ein Prümer Feuerwehrmann erläuterte den Kindern zudem die Feuerwache mit all ihren Fahrzeugen und Einsatzgeräten. Die Kinder durften eine Rettungsschere heben und sogar eine Sauerstoffflasche anlegen um deren Gewicht einmal zu spüren und um sich ein Bild von der körperlichen Belastung eines Feuerwehrmannes im Einsatz machen zu können. Sehr kindgerecht wurde den Kindern das vielfältige Tätigkeitsfeld eines Feuerwehrmannes erklärt.