Medienpravention 800Soziale Netzwerke wie „Facebook“ oder „Wer-Kennt-Wen“ sind schon jetzt nicht mehr aus dem Leben vieler SchülerInnen wegzudenken. Ein Profil bei solch einer Community macht es leicht, schon bestehende Kontakte zu halten oder neue Kontakte zu knüpfen. Außerdem sind soziale Netzwerke zur Organisation von Privatleben hilfreich. „Facebook“, das nach amerikanischem Vorbild in Deutschland eingeführt wurde, ist Marktführer und sehr beliebt vor allem bei jungen Leuten.

Gefahren unterschätzt und Anforderungen sozialer Netzwerke

„Trotz der vielen Vorteile werden die Gefahren von virtuellen Profilen unterschätzt“, warnt Schulsozialarbeiterin Silke Halfen. „Es sind nicht nur die Daten, die von den Netzwerken unbefugt erhoben und verbreitet werden, sondern gerade auch die Infos, die die SchülerInnen selbst teilweise unbewusst öffentlich machen.“

Nutzung von sozialen Netzwerken durch Arbeitgeber

Aus oben genannten Gründen fand im Rahmen der Medienprävention an der Realschule Plus Prüm eine Veranstaltung zum Thema „Risiken Sozialer Netzwerke“ statt. Als Referentin für alle sechsten Klassen konnte Frau Ursula Albrecht von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gewonnen werden. Theoretisch und praktisch sind die SchülerInnen in dem eineinhalbstündigen Workshop über den Umgang mit Smartphones und Sozialen Netzwerken geschult worden. Konkret ist besprochen worden, welche allgemeinen Daten und vor allem welche personenbezogenen Daten von den Nutzern angegeben werden. Es sollte immer darauf geachtet werden:

  • dass nicht der richtige Name verwendet wird, sondern ein Nickname
  • dass keine Kontaktdaten (Anschrift, Telefonnummer, …) verwendet werden
  • dass keine Trink- und Partybilder hochgeladen
  • dass das Profil nicht für alle sichtbar ist und darauf, was für alle und was nur für Freunde sichtbar sein soll
  • sollte jemand Opfer von Cyber-Mobbing werden, dies unverzüglich dem Portalbetreiber zu melden, so dass sich dieser um die Sache kümmern kann

Tipps für Nutzer

All diejenigen, die von sozialen Netzwerken Gebrauch machen, sollten sich auf ihr gesundes Misstrauen vor allem bei Freundschaftsanfragen verlassen. Auch ist es ratsam, die Privatsphäre-Einstellungen einzuschränken und sparsam zu veröffentlichen. Es ist gefährlich, Daten von sich ins Internet zu stellen, da die Informationen auf unbestimmte Zeit vorhanden sind und somit auch missbraucht werden können.Weitere Informationen und Flyer zum Thema „Soziale Netzwerke“ sind bei der Schulsozialarbeiterin, Frau Halfen unter der 06551/9556-0 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhältlich.