I. Vorwort

Wir, die Schulgemeinschaft der Kaiser-Lothar-Realschule plus Prüm, legen großen Wert auf ein respektvolles Miteinander: Hierzu zählen Ehrlichkeit, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Verständnis.

1. Am Zusammenleben und gemeinsamen Arbeiten in unserer Schule sind die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigte, Lehrerinnen und Lehrer, pädagogische Fachkräfte, GTS-Mitarbeiter und Schulbegleiter beteiligt.

2. Damit wir uns alle in unserer Schule wohlfühlen können, beachten wir:

  • Jeder wird gleich gerecht behandelt.
  • Wir wollen eine gewaltfreie Schule sein. Alle in unserer Schulgemeinschaft tragen persönlich Mitverantwortung für die friedliche Atmosphäre und die Sicherheit in unserer Schule.

II. Allgemeine Regeln

3. Für Fahrschüler, die bereits vor 7.30 Uhr in Prüm ankommen, steht die Pausenhalle bis eine Viertelstunde vor Unterrichtsbeginn als Aufenthaltsraum zur Verfügung. Alle Schüler/innen begeben sich sofort nach Ankunft der Busse auf den Schulhof. Das Verweilen an der Bushaltestelle ist untersagt!

4. Beim Ertönen des Gongs gehen die Schüler/innen auf direktem Wege in ihre Unterrichtsräume. Im Schulgebäude wird nicht gelaufen oder gerutscht. In den Gängen und in der Aula lässt man keine Schultaschen herumliegen. Während der Unterrichtszeiten läuft niemand unerlaubt im Gebäude herum und verursacht Lärm. Raumwechsel sind leise zu gestalten. Der Lehrerzimmergang wird nicht als Durchgang genutzt.

5. Während der beiden großen Pausen gehen die Schüler/innen unverzüglich nach draußen. Der Raum wird von der Lehrkraft abgeschlossen. Nur bei ungünstiger Witterung darf die Pausenhalle  als Aufenthaltsort genutzt werden. Dazu ertönt ein besonderes Klingelzeichen. Muss die Pause in der Pausenhalle stattfinden, ist es wichtig, dass sich alle vernünftig verhalten und aufeinander Rücksicht nehmen.

6. Die Rasenflächen, Anlagen und Bänke auf dem Schulhof sind pfleglich zu behandeln; Abfälle gehören in den Abfalleimer.

7. Das Kaugummikauen und Bonbonlutschen sind während des Unterrichts verboten!

8. Schüler/innen sollen sowohl in der Schule als auch bei schulischen Veranstaltungen angemessene, nicht zu freizügige Kleidung tragen. Dazu zählt unter anderem, dass man keinerlei Unterwäsche sehen kann, ebenso ist das Tragen von Kapuzen, Mützen oder anderen Kopfbedeckungen (außer aus religiösen Zwecken) während des Unterrichts untersagt.

9. In den Toiletten ist besonders auf Sauberkeit zu achten. Das Händewaschen ist selbstverständlich. Die Toiletten sind keine Aufenthaltsräume. Toilettengänge sind grundsätzlich nur in den Pausen erlaubt.

10. Die Klassengemeinschaft ist für Sauberkeit und Ordnung im Klassenraum verantwortlich. Bei Unterrichtsschluss sind die Stühle hochzustellen, die Fenster zu schließen und die Rollläden hochzukurbeln.

11. Es ist grundsätzlich untersagt, das Schulgelände ohne besondere Erlaubnis während der Unterrichtszeiten und in den Pausen zu verlassen. Bei vorzeitigem Unterrichtsschluss halten sich alle Schülerinnen und Schüler in den entsprechenden, auf dem Vertretungsplan ausgewiesenen, Aufenthaltsräumen auf und verhalten sich dort ruhig.

12. Das Jugendschutzgesetz ist auch für die Schulen verbindlich. Rauchen, Mitbringen und Konsumieren von Alkohol und anderen Drogen ist laut Schulordnung verboten. Ebenso dürfen keine Waffen oder waffenähnlich Gegenstände (auch Laserpointer) mitgebracht werden. Das Mitbringen und die Benutzung von Spraydosen jeglicher Art sind untersagt.

13. Die Nutzung von Handys bzw. Smartphones ist während der Schulzeit (außer zu unterrichtlichen Zwecken nach Erlaubnis einer Lehrkraft) nicht gestattet. Die Schule behält sich das Recht vor, die Geräte inklusive Simkarte für einen Tag als pädagogische Maßnahme (§96 ÜSchulO) der Schülerin/dem Schüler abzunehmen. Das Gerät kann ausschließlich von den Erziehungsberechtigten persönlich nach Schulschluss im Sekretariat abgeholt werden. Die Schule übernimmt für mitgebrachte Wertgegenstände prinzipiell keine Haftung.

14. Schließfächer sollten diese sinnvoll nur zum Aufbewahren von Schulmaterial genutzt werden. Beim Verlust persönlicher Gegenstände haftet die Schule nicht. Vor Unterrichtsbeginn morgens, in den Pausen und am Ende der letzten Stunde dürfen die Schließfächer genutzt werden, nicht während des Unterrichts.

15. Schulgebäude und Inventar sind pfleglich zu behandeln. Leichtfertig oder absichtlich verursachte Beschädigungen im Schulgebäude, am Schulmobiliar und in den Schülerbussen gehen zu Lasten des Schülers bzw. der Schülerin. Die Kosten der notwendigen Ausbesserungen oder Neuanschaffungen sind vom Schüler / von der Schülerin bzw. den Erziehungsberechtigten zu tragen.

16. Jeder Schüler/jede Schülerin ist für die Sauberkeit des Schulgeländes und des Schulgebäudes mitverantwortlich, aber auch für die Sicherheit jedes Einzelnen. Das Werfen mit Steinen, Schneebällen und anderen Gegenständen ist verboten.

17. Ist ein Schüler/eine Schülerin verhindert, am Unterricht oder an einer Schulveranstaltung teilzunehmen, haben die Erziehungsberechtigten das zu begründen und dies am ersten Fehltag telefonisch mitzuteilen. Beurlaubungen von Schülern/Schülerinnen müssen rechtzeitig schriftlich beantragt und begründet werden.

18. Auf dem Weg zur Schule und auf dem Heimweg wird von allen Schülern und Schülerinnen ein gutes Benehmen erwartet. Es ist der gefahrloseste Schulweg zu wählen. Besonders umsichtig und rücksichtsvoll haben sich die Fahrschüler an den Haltestellen und in den Schülerbussen zu verhalten.

19. Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen im Schulgebäude, auf dem Schulhof oder auf dem Schulweg ein Unfall passieren, ist dies spätestens am nächsten Tag der Schule mitzuteilen (bei schwerwiegenden Verletzungen unbedingt am gleichen Tag).

20. Der Besuch des Sekretariats ist für unsere Schülerinnen und Schüler grundsätzlich nur während der Pausen und nur bei dringenden Angelegenheiten erlaubt.

21. Verstöße gegen die Hausordnung werden durch den schuleigenen Maßnahmenkatalog und in besonders schwerwiegenden Fällen nach § 95 bis § 99 der Schulordnung für die öffentlichen Schulen in Rheinland-Pfalz geahndet (u. a. schriftlicher Verweis; Untersagung der Teilnahme am Unterricht oder an besonderen Schulveranstaltungen; Ausschluss vom Schulbesuch).

Die Hausordnung wird nur dann zu Ruhe, Ordnung und Sicherheit in der Schule beitragen, wenn Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigte, Lehrinnen und Lehrer, pädagogische Fachkräfte, GTS-Mitarbeiter und Schulbegleiter bereit sind, sie anzunehmen.

Prüm, im Mai 2015