Aktuelles 2022

Dass der Nikolaus Geschenke und Süßigkeiten bringt, weiß natürlich jeder. Doch wer war das eigentlich und warum wird ausgerechnet am 6. Dezember Nikolaustag gefeiert? Der Nikolaus als Geschenkebringer geht auf die Legende des Bischofs Nikolaus von Myra, einer Stadt in der Türkei, zurück. Im 4. Jahrhundert verteilte er barmherzig und selbstlos sein Vermögen, das er von seinen Eltern geerbt hat, an arme und kranke Menschen. An einem 6. Dezember starb der heilige Nikolaus. Die Jahreszahl ist nicht genau bekannt, liegt Überlieferungen zufolge um 350 nach Christus.

Eine Vielzahl von Legenden und Geschichten berichten von selbstlosem Handeln und frommen Taten des Bischofs. So half er auch in einer großen Hungersnot in Myra. Eines Tages legte ein großes Schiff im Hafen an, das beladen mit Korn war. Aber die Seeleute wollten zunächst nichts von dem Korn abgeben, aber der Heilige Nikolaus überzeugte sie. Er sagte: „Helft den armen Menschen! Wenn ihr Korn abgebt, wird euch trotzdem kein einziges Korn fehlen.” Sie schenkten den Leuten viele Säcke Korn. Der Bischof sorgte dafür, dass Brot gebacken werden konnte und jeder seinen gerechten Anteil erhielt. Alle aßen und wurden satt. Als die Seeleute zurück zum Schiff kamen, stellten sie fest, dass tatsächlich kein Korn fehlte.

Traditionell war der Nikolaus mit seinen Engelchen (Schülersprecherteam) auch in den drei fünften Klassen der Kaiser-Lothar-Realschule plus unterwegs, verteilte Schokonikoläuse und erinnerte die Kinder daran, wie wichtig Teilen und hilfsbereites Handeln ist. Die 5er waren begeistert, sangen und sagten Gedichte auf. In der Vorweihnachtszeit werden an der Prümer Realschule außerdem Adventskalendertürchen geöffnet und die schönste Weihnachtsklasse ausgezeichnet, damit die Zeit bis Heilig Abend nicht mehr so lange dauert.

Auch in diesem Jahr nahm die Kaiser-Lothar-Realschule plus Prüm beim 64. Vorlesewettbewerb für die Klassenstufe 6 teil. Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Alle Schüler durften teilnehmen und eine Stelle aus dem Lieblingsbuch vorlesen. Die besten Leser traten im Finale, bei dem ein Wahl- und ein Fremdtext vorgelesen wurden, gegeneinander an. „Dabei kam es auf eine nachvollziehbare Textstellenauswahl, die Lesetechnik sowie die passende Betonung und einen lebendigen Vortrag an“, erklärten Coralie Martini und Janine Bujara (Fachkonferenzleitung Deutsch) die Bewertungskriterien.

Die schulinterne Jury legte fachkundig die Gewinner fest: Den ersten Platz belegte Carla Heinisch, für sie geht es jetzt weiter zum Kreisentscheid. Alle konnten sich über Buchpreise freuen, für die Erstplatzierte gab es zusätzlich sogar noch einen Büchergutschein. Die Preise wurden auch in diesem Jahr von Simone Behme (Buchhandlung J. Behme Prüm) zur Verfügung gestellt.

Am Mittwoch besuchte uns (10a und 10b) in der dritten und vierten Stunde im Rahmen des Demokratietages der Bundestagsabgeordneter Patrick Schnieder. Aber wer ist das eigentlich?

Patrick Schnieder ist 45 Jahre alt, und kommt aus Arzfeld. Er ist deutscher Politiker und Rechtsanwalt. Nach seinem Beruf als Rechtsanwalt, ist er zum Bürgermeister von Arzfeld gewählt wurden. Dann ging es weiter in die "große" Politik. Er wurde zum Bundestagsabgeordneten. Er gehört der Partei CDU/CSU an, und ist dort Parlamentischer Geschäftsführer.

Am Anfang, als Herr Schnieder zu uns kam, hat er sich vorgestellt und über sein Leben berichtet. Er hat uns einiges über seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter erzählt. Danach durften wir ihm Fragen zu Politik, "seiner" Partei, zum Bundestag und aktuellen Themen stellen. Intensiv aber haben wir über die Bedeutung von Politik und Wahlen vor dem Hintergrund der deutschen NS-Vergangenheit diskutiert.

Wir danken Herrn Schnieder herzlich, dass er sich die Zeit genommen hat, um mit uns über verschiedene Themen zu sprechen und unsere Fragen beantwortet hat.

Unser IGEL ist auch außerhalb unserer Schulgemeinschaft bekannt: Lydia Schumacher der ORANGE7 stellte eine Anfrage an unsere Schule, denn sie interessierte sich für die Arbeit hinter den Kulissen unserer Schülerzeitung. Natürlich waren wir Chefredakteurinnen Pia Leifgen und Lara Ocak (beide 9a) sogar während des Praktikums, Leonie Kramm (10a) und unsere betreuende Lehrerin Frau Jacobs gerne zu Gesprächen bereit. Und hier der Text von Lydia Schumacher über uns und unsere Arbeit:

Sprungbrett für Journalisten?
Wer für die Schülerzeitung arbeitet, der lernt zwangsläufig viel über Medien. Das frühe Interesse kann zum Wegweiser für eine berufliche Zukunft werden. Umso mehr, wenn sie regelmäßig Preise abräumt – so wie der IGEL.

Leonie Kramm (15) aus Dausfeld hat sie im achten Schuljahr gepackt, die Lust am Schreiben. Pia Leifgen (14) aus Dahnen und ihrer Freundin Lara Ocak (14) aus Arzfeld ging es ähnlich – sie haben vor zwei Jahren begonnen. Nachdem sie alle drei Erfahrungen als Redakteure gesammelt haben, sind sie jetzt die Chefredakteurinnen des IGEL geworden, der Schülerzeitung der Kaiser-Lothar-Realschule plus in Prüm. Was ihre Aufgaben sind? „Wir sind die Ansprechpartner für Themen, Ideen oder Bilder – also für alles, was die Schüler unserer Schule gerne veröffentlichen wollen“, sagt Lara. Bei der Auswahl gehe es darum, dass die Themen für möglichst viele interessant sein sollten. Auch sollen Leser von außen sehen, was gerade in der Schule passiert. Und sie vertreten die Zeitung nach außen, beispielsweise dann, wenn o7 anfragt. Projektleiterin ist Sandra Jacobs, die in der KLR die Fächer Deutsch und Gesellschaftslehre unterrichtet. Sie steht den jungen Redakteuren mit Rat und Tat zur Seite, prüft Quellenangaben und Rechtschreibung und stellt die Themen online.

Der Redaktion des IGEL gehören aktuell 20 Schüler aus allen Klassen an. Sie bringen ihre Ideen ein und entscheiden so mit, worüber sie schreiben wollen. Leonie Kramm mag lokale Themen. Sie hat ein Interview mit einer Ehrenbürgerin in Prüm geführt, über den Weihnachtsbaum und den Karneval hier in der Stadt berichtet. Pia und Lara sind vielfältig interessiert. Sie befragen neue Lehrer, sprechen mit dem Prümer Stadtbürgermeister über das Stadt-Wappen, schreiben Gedichte und es darf aber auch mal Blut fließen: „Ich habe den Kurz-Krimi ‚Mord hinter der Pommesbude‘ im IGEL veröffentlicht“, sagt Lara. Und natürlich fehlt auch nicht der Bericht einer Mitschülerin über BTS, die angesagte Boyband aus Korea, die Fans in aller Welt und natürlich auch hier in Prüm hat. Hier werden neue Lehrerinnen vorgestellt oder neue Mitarbeiter in der Verwaltung. Die Schüler nehmen ihre Leser gerne mit – in ihre Theatergruppe, zu ihren Hobbies und auf ihre Klassenfahrt.

1979 ist der erste IGEL an der KLR erschienen. Der Name war das Ergebnis einer Schülerabstimmung und wurde deshalb gewählt, weil Igel Stacheln haben – die Recherchen und Berichte sollten genauso stachelig sein und manchmal auch pieksen. Bis vor fünf Jahren erschien der IGEL noch als Druckversion in Schwarz-Weiß. Damals verwandelte er sich in eine farbenfrohe Online-Schülerzeitung, die jeden einlädt, das Schulleben nachzuvollziehen. Und vor allem ist er jetzt aktueller, weil zu jedem Zeitpunkt Artikel hochgeladen werden können. Außerdem haben die Macher sich die Akquise gespart, weil keinerlei Kosten für den Druck entstehen. Erfolgreich war der IGEL aber von Anfang an: 16 Auszeichnungen hat er gewonnen – als beste Schülerzeitung oder diejenige mit dem besten Layout in Rheinland-Pfalz zum Beispiel. Aktuell freuen sich die Macher darüber, dass sie beim Landes-Wettbewerb in den Jahren 2019 und 2021 jeweils zur zweitbesten Online-Schülerzeitung gekürt wurden. Trotz der Konkurrenz aus Gymnasien und Berufsschulen.

Ob die Chefredakteurinnen ihre berufliche Zukunft in den Medien sehen? Pia hatte mal die Idee in den Journalismus zu gehen, aber jetzt würde sie lieber Medizin studieren. Lara sagt, sie wolle Jura studieren und Richterin werden. Für sie sei Journalismus die zweite Wahl. Ähnlich geht es Leonie Kramm, die gerne Landschaftsgärtnerin werden möchte und nebenbei weiterschreiben würde.

Der WPF-HuS Kurs 9 hatte einen besonderen Unterricht, denn Vertreterinnen der AOK Rheinland-Pfalz zu Besuch. Zusammen mit den HuS-Lehrkräften Frau Gerigk, Frau Krebs und Frau Blum sowie der päd. Fachkraft Frau Hilden hat der HuS-Kurs verschiedene Finger-Food-Gerichte und gesunde Partysnacks erstellt.

Bei den Kochworkshops, die KLASSE!-Partner AOK Rheinland-Pfalz seit vielen Jahren anbietet, durften 25 Klassen im Jahr 2022 teilnehmen. Darunter unsere Schule. Unter Anleitung von Ursula Elsen von der AOK wurden gesunde, schnelle und leckere Fingerfood-Gerichte hergestellt. Gemüsesticks, Avocadoquarkdip und Pfannkuchenrolle mit Rucola – die Rezepte waren vielseitig und ausgefallen. Neben der Zubereitung des Fingerfoods standen auch Infos zu gesundem Essen und Trinken auf dem Programm. „Mir hat besonders gefallen, dass alle viel Spaß bei der Zubereitung der Rezepte hatten“, resümierte Ursula Elsen, „alles hat sehr gut geschmeckt.“

Im Rahmen des Präventionskonzeptes starteten die 5. Klassen in ihre Aktionstage. Begleitet durch die Wildnispädagogen Franz Urfels und Willi Bauer ging es mit insgesamt 3 Kleinbussen zu einer kleinen Hütte in den Duppacher Forst.

Dort hieß es: Back to the roots – ohne Strom und ohne fließendes Wasser der Natur ein Stück näher sein. Gestärkt dank eines gemeinsamen Frühstücks machte sich die Klasse mit einer kleinen Wanderung auf in den Wald. Vorbei an moosbedeckten Bäumen und riesigen Pilzen hin zu einer freien Lichtung – perfekt, um die erste Aufgabe als Gemeinschaft zu erledigen.

Neben dem Bau eines Nestes, welches symbolisch für die Klassengemeinschaft steht, standen verschiedene gemeinschaftsbildende Übungen statt. Jeder packt mit an – denn Teamarbeit ist eine der Voraussetzungen für eine gelingende Klassengemeinschaft und ein soziales Miteinander. Damit das Erlebte auch im Schulalltag integriert wird, waren sowohl die jeweiligen Klassenleitungen Christina Krebs (5a), Hanna Seevogel-Schmitt (5b), Janine Bujara/Thomas Klar (5c) und die pädagogische Fachkraft Iris Hilden und die Schulsozialarbeiterin Carolin Mayer mit im Wald und konnten sich so gemeinsam mit den Kindern den Herausforderungen stellen.

Die Weichen sind gestellt – auf geht’s in eine gemeinsame Schulzeit.

Drei neue Fünferklassen: Mit einem bunten Programm der Orientierungsstufe, wie das Sockenmusical der aktuellen Klasse 5a (Frau Richter-Weber), wurden die neuen Fünftklässler/innen beim traditionellen Begegnungsnachmittag am Montag, 18. Juli 2022 endlich wieder feierlich in einem großen Rahmen empfangen. Neben Ansprachen des Fördervereins und der Schulleiterin Frau Genc sorgten die Klassen 5c (Frau Plötzer) mit ihrem "Welcome-Song" und die Schulband für den passenden musikalischen Rahmen. Die neuen Klassenleitungen, Frau Bujara, Frau Seevogel-Schmitt und Frau Krebs, führten die Kinder durch die Schule und zum neuen Klassenraum. Gleichzeitig wurden die 6. Klassen aus der GOS verabschiedet. Nach den Ferien starten sie in neue abschlussbezogene 7. Klassen.

Die AG „Kinder helfen Kindern“ organisierte zusammen mit den Carikids – ein Projekt des Familienservices des Caritasverbandes Westeifel - einen Aktionstag in Prüm für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Neben Spiel und Spaß standen eine Schnitzeljagd, Pizzabrötchen backen und Basteln von Insektenhotels auf dem Programm. An einem Samstag besuchten 13 Kinder mit drei Betreuerinnen des Caritasverbandes Westeifel die Kinder helfen Kindern AG der Realschule plus in Prüm. Die Schülerinnen und Schüler der AG planten im Vorhinein die jeweiligen Aktivitäten und führten diese gemeinsam mit den Carikids aus. „Bei diesem Treffen waren das Anfertigen der Insektenhotels und die Schnitzeljagd das Highlight“, waren sich die Teilnehmer einig.

Bei dem Projekt Carikids geht es darum, Familien mit kranken und behinderten Kindern zu helfen. „Von diesen Begegnungen profitieren sowohl die Besucherkinder als auch die Mitglieder der AG. Inklusion wird bei diesen Treffen selbstverständlich gelebt“, sagt Brigitte Richter-Weber, die seit 2015 die AG „Kinder helfen Kindern“ an der Kaiser-Lothar-Realschule plus Prüm leitet. Derzeit zählt die Arbeitsgemeinschaft 23 Mitglieder, die sich auch in ihrer Freizeit engagieren.

Für ihre besonders engagierte und integrative Arbeit erhielt die Arbeitsgemeinschaft „Kinder helfen Kindern“ 2019 den Inklusionspreis des Landes Rheinland-Pfalz und erreichte 2021 Platz 22 beim Deutschen Engagementpreis.

Die Mofa‑AG der Kaiser-Lothar-Real­schule plus Prüm freut sich über eine Neu­anschaffung. Der knall­gelbe E-Roller der Firma Kumpan wurde ge­liefert und offiziell an die Schul­gemeinschaft der Kaiser-Lothar-Real­schule plus über­geben. Somit besitzt die Real­schule plus nun 4 Roller, drei von 45 auf 25 Stunden­kilometer gedrosselte 2‑Takt-Roller und einen Elektro­roller, die von der Mofa-AG be­nutzt werden. Diese AG gehört seit Grün­dung der Schule zum festen Bestand­teil des frei­willigen Bildungs­angebotes im Nach­mittags­unter­richt und ist nach wie vor sehr beliebt bei der Schüler­schaft. Finanziert wurde der neuste E-Roller, Kosten über 3000 Euro, vom Förder­verein der Real­schule plus und von der Kreis­verkehrs­wacht. „Die Finanzierung der schul­eigenen Motor­roller hängt vielfach vom Engagement und Problem­bewusstsein bestimmter Sponsoren ab und Gott sei Dank gibt es Sponsoren, die Schulen bei der Anschaffung von alternativen Antriebstechniken gerne unterstützen“, sagte Thomas Lauxen als Leiter der Mofa-AG. „Dafür bedanken wir uns im Namen der Schülerschaft unserer Schule an dieser Stelle sehr herzlich.“ Von den Zuschüssen wurden noch zwei neue Motorradhelme angeschafft. Außerdem ist noch die Anschaffung von weiterem Zubehör wie ein Top-Case als Ersatz für das fehlende Helmfach geplant, wo im E-Roller die Akkus gelagert werden.

Der E-Roller ist in vielerlei Hinsicht ein Zugewinn für die Schule: „Ein moderner Elektroroller mit Sensoren zur selbstständigen Fehlererkennung, Touchscreen-Display, Telemetrie-Modul, Cloud-Verbindung, Fernwartung, Over-the-Air-Updates sollte zur digitalen Grundausstattung in der schulischen Verkehrserziehung gehören“, stellte der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Bitburg- Prüm PHK Norbert Tautges fest. Zudem seien E-Roller praktischerweise sehr wartungsarm, so gut wie immer „vollgetankt“, zuverlässig, stets einsatzbereit und klimafreundlich.

Durch Pausenverkäufe der 5a und einen Samstags-Waffelverkauf unserer AG „Kinder helfen Kindern“ kamen fast 2000 Euro zusammen. Von diesem Geld wurden haltbare Lebensmittel, Konserven sowie Babyartikel gekauft und an den Verein MMS Humanitas e.V. übergeben. Am Freitag wurden die fertig gepackten Kisten abgeholt und sind bereits in der Ukraine angekommen.

Unsere Schule erreichte folgende bewegende Nachricht: „Liebe Schüler. Ich möchte mich noch einmal im Namen unseres Vereins, vor allem aber im Namen aller derer, die wir heute auch mit eurer Hilfe gerettet haben, bedanken. DJAKUJU! Ihr habt alle etwas Großartiges geleistet und es zeigt, dass eure Herzen am rechten Fleck sitzen. Wir konnten mit eurer Hilfe 72 Menschen aus diesem schrecklichen Krieg befreien. 2 alte Männer, 2 kranke Männer, 28 Frauen und 40 Jungen, Mädchen und Kinder in eurem Alter, darunter 3 Babys, eines erst 8 Tage alt und auf der Flucht geboren. Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr weiterhin so interessiert bleibt. In aufrichtiger Dankbarkeit, Sascha May.“

Die Schüler­zeitung der Prümer Real­schule konnte sich er­neut über einen großen Er­folg freuen. Beim Schüler­zeitungs­wettbewerb 2020/21 des Landes Rhein­land-Pfalz erzielte der „Igel“ den zwei­ten Platz. Mit einem Preis­geld von 200 Euro und einer von Bil­dungs­ministerin Stefanie Hubig signierten Urkunde wurde das Enga­gement der Redak­tion ausgezeichnet. Fast 40 Schüler­zeitungen aus dem ganzen Bundes­land aller Schul­formen nahmen teil. „Daher war es eine beson­ders anspruchs­volle Aufgabe, die wir aber meistern konnten“, freuten sich die Chef­redakteure Melissa Belsch und Dominik Hahn.

Und es geht noch weiter: Aufgrund des 2. Platzes beim Landeswettbewerb hat sich die Schülerzeitung der Kaiser-Lothar-Realschule plus für den Wettbewerb auf Bundesebene sowie für einen Sonderpreis qualifiziert. „Auch wenn unsere Arbeit jetzt belohnt wurde, möchten wir uns auf unserem Erfolg nicht ausruhen und werden weiter unser Bestes geben“, sind sich die 20 Mitarbeiter und ihre betreuende Lehrerin Sandra Jacobs der „Igel“-Redaktion einig.

Seit 2017 wird der „Igel“ zeitgemäß als Onlinezeitung geführt. „Tagesaktualität, näher am Zeitgeist der Schüler, kein Bangen mehr um die Finanzierung“ waren die Beweggründe von Catrin Stecker, die den „IGEL“ 2014 von Volkmar Herbst bei seiner Pensionierung übernommen hat. 2019 feierte die Zeitung 40-jähriges Jubiläum, 2020 übernahm Sandra Jacobs die Leitung und seitdem gibt es den „IGEL“ auch noch zusätzlich auf der Social-Media-Plattform Instagram.